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Ratgeber

Was ist eine Tischkreissäge

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Die Tischkreissäge gilt als Herzstück vieler Holzwerkstätten. Mit ihr werden Bretter auf Breite gesägt, Platten zugeschnitten und Leisten in Serie hergestellt. Wer sich eine anschaffen will, trifft auf Begriffe wie Baustellensäge, Tischsäge, Formatkreissäge, Spaltkeil und Parallelanschlag. Diese Seite erklärt, wie eine Tischkreissäge aufgebaut ist, welche Bauformen es gibt, welche Schnitte sie beherrscht und welche Schutzeinrichtungen dazugehören.

Aufbau einer Tischkreissäge

Unter dem Tisch sitzen Motor und Blatt. Über ein Handrad oder einen Hebel verstellen Sie die Höhe des Blatts und damit die Schnitthöhe. Bei den meisten Sägen lässt sich das Blatt außerdem für Schrägschnitte bis 45 Grad neigen. Hinter dem Blatt sitzt der Spaltkeil, darüber die Schutzhaube.

Auf dem Tisch führen zwei Anschläge das Werkstück: der Parallelanschlag für Längsschnitte und der Winkelanschlag für Querschnitte. Größere Sägen haben einen Schiebeschlitten oder Schiebetisch. Den Aufbau zeigt die Grafik.

  • Tisch mit Blattschlitz und Einlage
  • Sägeblatt mit Höhen- und Neigungsverstellung
  • Spaltkeil und Schutzhaube
  • Parallelanschlag und Winkelanschlag
  • Absaugstutzen

Bauformen im Überblick

Tischkreissägen reichen vom kompakten Gerät für den Hobbykeller bis zur Formatkreissäge der Schreinerei. Die Tabelle ordnet die gängigen Bauformen ein.

Welche Schnitte möglich sind

Der Längsschnitt ist die Kernaufgabe: Ein Brett läuft am Parallelanschlag entlang und wird auf eine bestimmte Breite gesägt. Für Querschnitte führen Sie das Werkstück mit dem Winkelanschlag oder einem Schlitten. Schrägschnitte entstehen durch das Neigen des Blatts. Mit reduzierter Schnitthöhe lassen sich bei vielen Sägen Falze und Nuten herstellen, sofern die Anleitung das vorsieht.

Nicht geeignet ist die Tischkreissäge für Kurven und für Rundholz. Kurven gehören an die Bandsäge, siehe Tischkreissäge oder Bandsäge.

Schnitthöhe und Blatt

Die maximale Schnitthöhe hängt vom Blattdurchmesser ab. Bei 254-mm-Blättern sind etwa 80 bis 90 mm üblich, die Einhell TE-TS 10 T nennt im Listing 89 mm. Mehr dazu in Schnitthöhe bei der Tischkreissäge. Das Blatt bestimmt außerdem die Schnittqualität: wenige Zähne für schnelle Längsschnitte, viele Zähne für saubere Kanten an Platten. Die Zusammenhänge erklärt Sägeblatt: Zähnezahl und Zahnform erklärt.

Schutzeinrichtungen

Der Spaltkeil verhindert, dass sich die Schnittfuge hinter dem Blatt schließt und das Werkstück zurückgeschleudert wird. Die Schutzhaube schützt vor Berührung und herumfliegenden Spänen. Ein Schiebestock hält die Hände bei schmalen Werkstücken vom Blatt fern. Diese Teile gehören zu jeder Tischkreissäge und dürfen nicht entfernt werden. Wie Sie Rückschläge vermeiden, beschreibt Rückschlag an der Tischkreissäge vermeiden.

Hinweis:Die Tischkreissäge ist eine der gefährlichsten Maschinen in der Werkstatt. Lesen Sie die Anleitung vollständig, nutzen Sie Spaltkeil, Schutzhaube und Schiebestock und arbeiten Sie konzentriert.

Platzbedarf in der Werkstatt

Eine Tischkreissäge braucht Raum vor und hinter dem Blatt, mindestens so viel wie das längste Werkstück, das Sie längs schneiden wollen. Für Platten kommt seitlicher Platz für die Tischverbreiterung hinzu. In kleinen Räumen helfen fahrbare Untergestelle. Wer sehr wenig Platz hat, kann die Säge auch in eine Werkbank einbauen, siehe Tischkreissäge in die Werkbank einbauen.

Die richtige Säge finden

Für Heimwerker sind Baustellensägen mit 254-mm-Blatt und Tischverbreiterung ein guter Kompromiss aus Größe und Leistung. Kompakte Modelle für den Hobbykeller vergleicht Tischkreissägen für Heimwerker, eine breitere Auswahl bis zur Formatkreissäge Die besten Tischkreissägen.

Tischkreissägen für Heimwerker →

Zubehör, das dazugehört

Zu einer Tischkreissäge gehört mehr als die Maschine selbst. Ein Schiebestock liegt meist bei, ein Schiebeholz für breite Werkstücke ist schnell selbst gebaut. Ein zweites Blatt mit anderer Zähnezahl erweitert die Einsatzmöglichkeiten: grob für Bauholz, fein für Platten und Möbelteile. Eine Tischverbreiterung oder ein Auslauftisch trägt lange Werkstücke.

Für sauberes Arbeiten ist eine Absaugung fast Pflicht. Tischkreissägen werfen Späne nach unten und nach hinten, und feiner Staub verteilt sich in der Werkstatt. Ein Werkstattsauger mit Einschaltautomatik startet mit der Säge. Für Querschnitte lohnt ein Blick auf Schlitten und Winkelanschläge, siehe Schiebeschlitten an der Tischkreissäge. Die richtige Einstellung des Anschlags beschreibt Parallelanschlag der Tischkreissäge einstellen.

  • Schiebestock und Schiebeholz
  • zweites Sägeblatt für Platten oder Bauholz
  • Tischverbreiterung oder Auslauftisch
  • Werkstattsauger mit Einschaltautomatik

Für wen sich eine Tischkreissäge lohnt

Wer Möbel, Regale, Kisten oder Spielzeug aus Holz baut, profitiert am meisten von einer Tischkreissäge, weil fast jedes Projekt mit dem Auftrennen von Brettern auf Breite beginnt. Wer dagegen vor allem renoviert, Laminat verlegt oder Bauholz kürzt, kommt oft mit Kappsäge und Handkreissäge besser zurecht.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Tischkreissäge und Formatkreissäge? Die Formatkreissäge hat einen großen Schiebetisch für Platten und ist deutlich größer. Mehr in Tischkreissäge oder Formatkreissäge.

Kann eine Tischkreissäge Metall schneiden? Nur Modelle, die der Hersteller ausdrücklich dafür freigibt, mit passendem Blatt. Normale Holzsägen sind dafür nicht geeignet.

Braucht eine Tischkreissäge Starkstrom? Viele Heimwerkermodelle laufen mit 230 V. Große Formatkreissägen benötigen oft 400 V.

Welche Absaugung brauche ich? Ein Werkstattsauger am Absaugstutzen reicht für die meisten Heimwerkersägen, siehe Werkstattsauger für Säge und Schleifer.

Was Sie dafür brauchen