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Thema

Linienlaser

Ein Linienlaser projiziert waagerechte und senkrechte Linien an die Wand und nivelliert sich selbst. Wie genau die Linie ist, steht als Toleranz in mm pro Meter im Datenblatt.

Genauigkeit
typisch ±0,2 bis ±0,5 mm/m
Laserklasse
meist Klasse 2

Die Genauigkeit gibt an, wie weit die Linie pro Meter Abstand höchstens von der Waagerechten abweichen darf. Bei ±0,3 mm/m und 10 m Abstand sind das bis zu ±3 mm. Den Wert für Ihren Raum rechnet der Laser-Abweichung-Rechner aus.

Grüne Laser sind für das Auge bei gleicher Leistung deutlich heller als rote und bei Tageslicht besser zu sehen, brauchen aber mehr Strom. Für Außen und große Räume gibt es einen Empfängermodus mit Laserempfänger.

Der Selbstnivellierbereich liegt meist bei etwa ±4 Grad. Steht das Gerät schiefer, blinkt die Linie oder schaltet ab: Die Linie ist dann nicht gültig. Ein Stativ mit Kurbel erleichtert das Ausrichten auf die gewünschte Höhe.

Häufige Fehler

  • Auf die Linie schauen statt auf die Wand: Laserklasse 2 schützt nur durch den Lidschlussreflex, nicht dauerhaft.
  • Einen 360-Grad-Laser für kleine Räume kaufen, in denen ein Kreuzlinienlaser reicht.
  • Die Genauigkeit des Lasers mit der Ebenheit der Wand verwechseln.

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