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Anleitung

Tischkreissäge in die Werkbank einbauen

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Kompakte Tischkreissägen haben einen kleinen Tisch, der große Platten kaum trägt. Eine Werkbank um die Säge herum vergrößert die Auflage und macht die Säge zum Mittelpunkt der Werkstatt. Diese Anleitung erklärt, wie Sie den Einbau planen, welche Maße wichtig sind und worauf Sie bei Bedienung, Absaugung und Sicherheit achten müssen. Ob Ihr Modell für einen Einbau geeignet ist, entnehmen Sie der Anleitung des Herstellers.

Eignet sich Ihre Säge für den Einbau

Am besten geeignet sind Tischkreissägen mit rechteckigem Tisch und seitlichen Schienen für den Parallelanschlag. Der Anschlag muss auch nach dem Einbau frei über die Schienen laufen können. Bei Sägen, deren Anschlag an der Vorderkante des Tischs geführt wird, muss die Werkbank vorn bündig oder etwas tiefer abschließen.

Schalter, Not-Aus, Handrad für die Höhe und die Neigungsverstellung müssen frei zugänglich bleiben. Prüfen Sie außerdem, wie Sie das Blatt wechseln. Muss die Säge dafür ausgebaut werden, planen Sie eine abnehmbare Befestigung. Welche Sägen für den Hobbybereich in Frage kommen, zeigt Tischkreissägen für Heimwerker.

Maße und Höhe planen

Messen Sie die Höhe vom Fuß der Säge bis zur Tischoberkante. Die Säge steht auf einem abgesenkten Boden in der Werkbank, sodass ihr Tisch exakt auf Höhe der Arbeitsplatte liegt. Planen Sie vor dem Blatt mindestens so viel Raum ein, dass Sie bequem stehen und das Werkstück ansetzen können, und hinter dem Blatt genug Auflage für lange Bretter.

Die Arbeitsplatte rechts der Säge nimmt Platten beim Längsschnitt auf. Links reicht oft weniger Auflage. Wer große Platten zuschneidet, ergänzt hinten einen Auslauftisch. Die passende Arbeitshöhe ermitteln Sie mit Die richtige Höhe einer Werkbank.

Schritt für Schritt einbauen

Die Reihenfolge gilt für einen Unterbau aus Plattenmaterial. Bei einer vorhandenen Werkbank passen Sie die Schritte an.

  1. 1

    Netzstecker ziehen und Säge vollständig vermessen, inklusive Schalter und Handräder.

  2. 2

    Ausschnitt in der Arbeitsplatte anzeichnen, rundum 2 bis 3 mm Luft einplanen.

  3. 3

    Ausschnitt mit Stichsäge oder Tauchsäge herstellen und Kanten glätten.

  4. 4

    Abgesenkten Boden für die Säge auf die gemessene Höhe einbauen.

  5. 5

    Säge einsetzen und mit Schrauben oder Klemmen gegen Verrutschen sichern.

  6. 6

    Mit einem langen Richtscheit prüfen, ob Sägetisch und Arbeitsplatte bündig sind, bei Bedarf unterfüttern.

  7. 7

    Parallelanschlag über den ganzen Bereich verschieben und prüfen, ob er frei läuft.

  8. 8

    Absaugschlauch anschließen und Einschalter erneut auf freie Erreichbarkeit prüfen.

Absaugung und Elektrik

Im Unterbau sammelt sich schnell Staub. Ein Werkstattsauger am Absaugstutzen der Säge nimmt den Großteil der Späne auf. Mit Einschaltautomatik startet der Sauger zusammen mit der Säge. Geeignete Geräte vergleicht Werkstattsauger für Säge und Schleifer.

Verlegen Sie Kabel so, dass sie nicht in bewegliche Teile geraten. Ein gut erreichbarer Schalter oder eine Steckdosenleiste mit Schalter an der Vorderseite der Werkbank erleichtert das Abschalten. Veränderungen an der Elektrik der Säge selbst sind tabu.

Passende Werkstattsauger →

Was nicht verändert werden darf

Der Einbau darf keine Schutzeinrichtung außer Kraft setzen. Schutzhaube, Spaltkeil und Not-Aus müssen funktionieren wie vorher. Auch Querschnitte am Winkelanschlag oder Schiebeschlitten müssen weiter möglich sein. Warum der Spaltkeil unverzichtbar ist, erklärt Rückschlag an der Tischkreissäge vermeiden.

  • Schutzhaube bleibt montiert
  • Spaltkeil bleibt montiert und eingestellt
  • Not-Aus und Schalter frei erreichbar
  • keine Eingriffe in Motor oder Elektrik

Hinweis:Ein Umbau, der Schutzeinrichtungen entfernt oder die Elektrik verändert, ist gefährlich und kann Ansprüche gegenüber dem Hersteller gefährden. Im Zweifel beim Hersteller nachfragen.

Kappsäge in die Werkbank einbauen

Dasselbe Prinzip gilt für die Kappsäge: Die Säge sitzt tiefer, damit der Drehteller mit der Werkbank eine Ebene bildet. Ausführlich beschreibt das Kappsägenstation selber bauen. Wer eine neue Werkbank als Basis sucht, findet stabile Modelle in Die besten Werkbänke für die Werkstatt.

Material und Stabilität der Werkbank

Eine Werkbank, in der eine Säge arbeitet, muss steif und schwer genug sein. Vibrationen übertragen sich sonst auf das Werkstück, und der Schnitt wird unruhig. Ein Unterbau aus 18 bis 21 mm Multiplex mit verleimten und verschraubten Korpussen ist eine bewährte Lösung. Als Arbeitsplatte eignen sich Multiplex oder beschichtete Platten, auf denen Werkstücke gut gleiten. Welche Platte wofür taugt, beschreibt Welche Platte für die Werkbank.

Rollen erleichtern das Verschieben in kleinen Werkstätten, müssen aber feststellbar sein. Besser sind Rollen, die sich über einen Hebel absenken, sodass die Werkbank im Betrieb auf festen Füßen steht. Planen Sie außerdem Schubladen für Blätter, Schiebestöcke und Schlüssel ein, damit das Zubehör direkt an der Säge liegt.

Wer die Werkbank nicht selbst bauen will, kann eine stabile fertige Werkbank als Basis nehmen und nur die Aussparung ergänzen.

Häufige Fragen

Kann ich jede Tischkreissäge in eine Werkbank einbauen? Viele kompakte Sägen lassen sich einbauen, solange Anschlag, Bedienelemente und Schutzeinrichtungen frei bleiben. Die Anleitung des Herstellers gibt Hinweise.

Muss die Säge exakt bündig sein? Ja. Steht die Werkbank höher, hakt das Werkstück, steht sie tiefer, kippt es. Ein Millimeter ist schon spürbar.

Wie befestige ich die Säge? Mit Schrauben durch die Befestigungslöcher im Fuß oder mit Klemmleisten. Sie darf sich beim Schieben großer Platten nicht verschieben.

Ist eine Formatkreissäge die bessere Lösung? Für große Platten und viele Querschnitte ja, sie braucht aber viel Platz. Den Vergleich liefert Tischkreissäge oder Formatkreissäge.

Was Sie dafür brauchen