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Anleitung

Kappsäge reinigen und pflegen

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Eine Kappsäge erzeugt viel Staub, und ein Teil davon landet in Führungen, Gelenken und am Motor. Wer die Säge regelmäßig reinigt, hält sie länger genau und erkennt Verschleiß rechtzeitig. Diese Anleitung zeigt, welche Teile Sie wie oft reinigen, wie Sie das Sägeblatt von Harz befreien und welche Anzeichen auf einen Defekt hinweisen. Sie gilt für Kappsägen mit und ohne Zugfunktion, mit Netzkabel oder Akku.

Sicherheit zuerst

Ziehen Sie vor jeder Reinigung den Netzstecker oder entnehmen Sie den Akku. Lassen Sie das Blatt vollständig auslaufen und berühren Sie die Zähne nur mit Handschuhen. Für Arbeiten am Blatt sichern Sie den Sägekopf in der unteren Position, wenn Ihre Säge eine Transportsicherung hat.

Hinweis:Niemals bei laufendem Motor oder eingestecktem Stecker reinigen. Schutzhaube nach der Reinigung auf freie Beweglichkeit prüfen.

Nach jeder Arbeit: Späne entfernen

Saugen Sie Drehteller, Anschlag und die Bereiche um das Blatt mit einem Werkstattsauger ab. Ein Pinsel löst Späne aus Ecken und Rasterungen. Leeren Sie den Spänesack, bevor er voll ist, weil sonst die Absaugung nachlässt.

Druckluft verteilt feinen Staub in Lager und Schalter und sollte deshalb nur sparsam und von innen nach außen eingesetzt werden, wenn der Hersteller das erlaubt. Ein Sauger mit Einschaltautomatik nimmt den Großteil der Späne bereits beim Sägen auf. Geeignete Modelle finden Sie in Werkstattsauger für Säge und Schleifer.

  • Drehteller und Einlage aussaugen
  • Anschlag und Rastungen mit Pinsel säubern
  • Spänesack leeren
  • Lüftungsschlitze am Motor freihalten

Sägeblatt von Harz befreien

Harzreste auf dem Blatt erhöhen die Reibung. Das Blatt wird heiß, das Holz bekommt Brandspuren, und der Schnitt wird rau. Bauen Sie das Blatt nach Anleitung aus und legen Sie es in eine flache Schale mit Harzlöser. Nach der Einwirkzeit bürsten Sie die Zähne mit einer Messing- oder Kunststoffbürste ab, spülen und trocknen das Blatt gründlich.

Sind die Zähne stumpf oder ausgebrochen, hilft Reinigen nicht mehr. Dann muss das Blatt geschärft oder ersetzt werden. Woran Sie ein stumpfes Blatt erkennen, beschreibt Sägeblatt verbrennt das Holz.

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    Stecker ziehen, Blatt nach Anleitung ausbauen.

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    Blatt in Harzlöser einlegen, Einwirkzeit beachten.

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    Zähne mit Bürste reinigen, nicht mit Stahlwolle.

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    Abspülen, gründlich trocknen, Drehrichtung beim Einbau beachten.

Zugschienen und Gelenke

Bei Zugsägen laufen Sägekopf und Schienen über Lager oder Buchsen. Staub auf den Schienen wirkt wie Schleifpapier. Wischen Sie die Schienen mit einem trockenen, fusselfreien Tuch ab. Ob und womit sie geschmiert werden dürfen, steht in der Anleitung. Viele Hersteller raten von Öl ab, weil es Staub bindet.

Prüfen Sie dabei, ob der Kopf ohne Spiel läuft. Spiel zeigt sich als leicht schräger oder unsauberer Schnitt. Wie Sie das überprüfen, beschreibt Kappsäge schneidet nicht rechtwinklig.

Verschleiß und Defekte erkennen

Einige Anzeichen deuten darauf hin, dass die Säge mehr als eine Reinigung braucht. Bei vielen Netzgeräten mit Kollektormotor nutzen sich die Kohlebürsten ab. Starkes Funkenfeuer oder Leistungsverlust können ein Hinweis sein. Bürstenlose Motoren und Akkugeräte haben keine Kohlen. Eine Reparatur am Motor oder an der Elektrik gehört in eine Fachwerkstatt.

Wenn sich eine Reparatur nicht mehr lohnt

Ist die Mechanik ausgeschlagen oder der Motor defekt, kann ein Neukauf günstiger sein als die Reparatur. Achten Sie bei einer neuen Säge auf gute Absaugung und stabile Führungen. Eine Auswahl finden Sie in Die besten Kapp- und Gehrungssägen und für den mobilen Einsatz in Akku-Kappsägen.

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Akku-Kappsägen richtig pflegen

Bei Akku-Kappsägen kommen die Akkus und ihre Kontakte hinzu. Staub an den Kontakten kann zu Aussetzern führen. Wischen Sie den Akkuschacht trocken aus und halten Sie die Kontakte sauber. Lagern Sie die Akkus nicht in der kalten Garage oder in praller Sonne, sondern bei Zimmertemperatur und teilweise geladen, wenn die Säge längere Zeit nicht benutzt wird. Die genauen Empfehlungen stehen in der Anleitung des Akkusystems.

Auch bei Akkusägen gelangt Staub in die Lüftungsschlitze des Motors. Saugen Sie diese regelmäßig ab, damit der Motor nicht überhitzt. Viele bürstenlose Motoren schalten bei zu hoher Temperatur ab. Lässt die Leistung spürbar nach, kann auch ein gealterter Akku die Ursache sein.

Vor dem Einlagern über den Winter lohnt eine gründliche Reinigung mit anschließender Kontrolle aller Schrauben am Drehteller und am Anschlag.

Häufige Fragen

Wie oft sollte ich die Kappsäge reinigen? Späne nach jeder größeren Arbeit, das Blatt bei sichtbaren Harzresten, die Führungen bei jedem gründlichen Reinigen.

Darf ich die Schienen ölen? Nur wenn der Hersteller es vorsieht. Viele empfehlen trockene Pflege, weil Öl Staub bindet.

Womit reinige ich das Sägeblatt? Mit einem Harzlöser für Sägeblätter und einer weichen Bürste. Scharfe Gegenstände und Stahlwolle beschädigen die Hartmetallzähne.

Was tun, wenn die Säge nach der Reinigung nicht startet? Prüfen Sie Stecker, Kabel, Akku und ob die Transportsicherung gelöst ist. Bleibt sie aus, wenden Sie sich an den Kundendienst.

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