Produkt · DEWALT
DeWalt DCS782N: 305 mm Blatt und 310 mm Schnittbreite mit 18 V
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Mit der DCS782N bringt DeWalt die Schnittleistung einer großen Netz-Kappsäge auf eine 18-V-Plattform. Das 305-mm-Blatt und der bürstenlose XR-Motor sollen laut Hersteller Bretter bis 310 mm Breite bei 90 mm Höhe in einem Zug kappen. Für Zimmerer, Treppenbauer und Innenausbauer, die auf Baustellen ohne Stromanschluss Bohlen, Leimholz und Sockelleisten zuschneiden, ist genau diese Kombination interessant.
- Spannung
- 18 V
- Sägeblatt
- 305 mm
- Akku im Lieferumfang
- nein
- Schnitte pro Ladung
- keine Angabe
- Gewicht
- 34 kg
Das spricht dafür
- Kappschnitt von 90 x 310 mm bei 90° laut Hersteller, so viel wie bei vielen Netzsägen.
- XPS-Schattenlinie zeigt die Schnittlinie ohne Justieren, Gehrung 50° links und 60° rechts.
- Wireless Tool Control startet einen kompatiblen Sauger automatisch mit.
Gut zu wissen
- Mit 34 kg laut Listing sehr schwer für eine Baustellensäge.
- Akku und Ladegerät fehlen, eine Angabe zu Schnitten pro Akkuladung gibt es nicht.
Unsere Einschätzung
Schnittkapazität laut DeWalt
Bei 90° nennt DeWalt einen Kappschnitt von 90 x 310 mm. Sockelleisten bis 165 x 19 mm lassen sich hochkant am Anschlag schneiden. Die Gehrung reicht von 0 bis 50° nach links und 0 bis 60° nach rechts, eingestellt über eine Nockenarretierung und eine Rastplatte aus Edelstahl mit voreingestellten Winkeln.
Der doppelte Schiebeanschlag stützt große Werkstücke auch bei Doppelgehrungen. Das mitgelieferte Blatt hat 60 Zähne und ist eher auf saubere Schnitte als auf Tempo ausgelegt.
Schattenlinie und Absaugung
Das XPS-System wirft den Schatten des Blattes auf das Werkstück und zeigt so die Schnittlinie, ohne dass ein Laser justiert werden muss. Für den Staub bietet die Säge einen AirLock-kompatiblen Anschluss und Wireless Tool Control. Ein passender DeWalt-Sauger startet und stoppt damit automatisch.
Gewicht, Lieferumfang und Akkus
Mit 34 kg und Abmessungen von 81 x 58,5 x 48,4 cm ist die Säge alles andere als leicht, auch wenn die Produktbeschreibung von einem kompakten Design spricht. Für den Transport sind zwei Personen oder ein Untergestell sinnvoll.
Geliefert werden die Säge, ein Stabilisator, das Blatt, zwei Basisverlängerungen und eine Materialklemme. Akku und Ladegerät fehlen, eine Zahl zu Schnitten pro Ladung nennt DeWalt nicht.
Aufbau und Pflege auf der Baustelle
Vor dem ersten Schnitt sollten Sie die beiden Basisverlängerungen montieren und den Stabilisator ansetzen, damit die schwere Säge beim Zug nach vorn nicht kippt. Die Rastplatte aus Edelstahl erlaubt laut DeWalt eine einfache Neukalibrierung, falls sich nach einem Transport die Winkel verstellen. Die Schattenlinie braucht keine Justage, sollte aber nach einem Blattwechsel kurz kontrolliert werden. Den Staubanschluss regelmäßig freizuhalten verlängert die Lebensdauer von Führung und Motor.
Abgrenzung zu Makita DLS714NZ und DeWalt DCS365N
Die Makita DLS714NZ läuft mit zwei 18-V-Akkus und setzt auf einen doppelten Zugmechanismus. Die DeWalt DCS365N nennt immerhin bis zu 200 Schnitte pro Akkuladung, eine Angabe, die bei der DCS782N fehlt. Wer vor allem breite Bretter kappt, landet bei der großen 305er.
Fazit
Die DCS782N passt zu Profis im 18-V-XR-System, die auf der Baustelle breite Bretter und hohe Leisten ohne Kabel schneiden. Wer die Säge oft trägt, ist mit der leichteren Evolution R185SMS-Li oder der DeWalt DCS365N besser bedient. Wer noch kein XR-Akku besitzt, sollte die Kosten für Akkus und Ladegerät einrechnen.
Im Vergleich mit Alternativen: Akku-Kappsägen für Baustelle und Terrasse
Angebotstitel bei Amazon: DEWALT 18V XR Paneel-Kapp- und Gehrungssäge, nur Gerät, DCS782N-XJ